Erstellung von Evakuierungskonzepten

Grundsätzlich ist der vorbeugende Brandschutz in Deutschland darauf ausgelegt, dass sich die Menschen bei einem Brandereignis selbständig in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr rettet einzelne, die sich nicht mehr selbst in Sicherheit bringen konnten. Die Feuerwehr kann es nicht leisten, mehrere Personen in den ersten Minuten eines Brandes zu retten. Es gibt jedoch zahlreiche Bereiche, in denen eine Selbstrettung nicht möglich ist. Dies ist klassischerweise in Kliniken und Betreuungseinrichtung der Fall. Dort sind die Menschen auf Grund ihrer geistigen, gesundheitlichen und körperlichen Einschränkungen nicht in der Lage, sich selbst zu retten. De Erstellung entsprechender Evakuierungskonzepte ist in den meisten Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben.

Auch in Freizeitparks und dort insbesondere in Fahrgeschäften sind spezielle Evakuierungskonzepte erforderlich, da die Fahrgäste meist durch Haltebügeln im Sitz gehalten werden und selbst bei einem Stillstad der Attraktion diese nicht eigenständig verlassen können. Selbst wenn ein eigenständiges Befreien aus dem Sitz möglich ist, so sind die Fluchtwege durch die Kulissen nicht oft klar zu erkennen, so wie es die Vorschriften für die Selbstrettung verlangen.

Aus diesen und anderen Gründen sind spezielle Evakuierungskonzepte erforderlich, um die organisatorischen Maßnahmen zu beschreiben, wie die Beschäftigten vor Ort die Personenrettung einleiten und unterstützen sollen. Hierzu zählen beispielsweise auch Kindertageseinrichtungen, Schulen, Versammlungsstätten aller Art und Veranstaltungen mit größeren Personenansammlungen.

Wir helfen Ihnen:

Zusammen mit Ihnen erarbeiten wir ein individuelles und auf die Erfordernisse abgestimmtes Evakuierungskonzept. Darauf aufbauend schulen wir Ihre Mitarbeiter als Selbsthilfekräfte (Brandschutz- und Evakuierungshelfer) und versetzen Sie somit in die Lage, in einem Schadensfall schnell und richtig zu reagieren, um das Überleben der Bewohner, Patienten, oder Gäste zu sichern.

So gehen wir vor:

  • Einarbeitung in die von Ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen (Brandschutzkonzept, Brandschutzordnung etc.)
  • Begehung des Objektes zur Bestandsaufnahme
  • Besprechung der Details und Rahmenbedingungen
  • Erarbeitung eines individuellen Evakuierungskonzeptes
  • Präsentation des Konzeptes und Nachbesprechung
  • Schulung der Beschäftigten zu Selbsthilfekräften (Brandschutz- und Evakuierungshelfer)
  • Unterstützung bei Terminen mit der Brandschutzaufsicht bzw. Bauaufsicht zur Genehmigung des Konzeptes, falls erforderlich

In besonderen Fällen kann zur Untermauerung auch eine computergestützte Simulation erforderlich werden.